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Fachwissen Klavier

Angezeigte Rubrik: Unterricht


  • Erwachsenenbildung am Klavier
    „Ich wollte immer schon Klavier spielen, aber wir hatten kein Geld, kein Klavier, meine Eltern interessierte das nicht …“ Wer hat das nicht schon in seiner Unterrichtspraxis 100 mal gehört. „Aber wenn man nicht als kleines Kind anfängt, lernt man das als Erwachsener nicht mehr.“ Auch diese Wunderkindmär haben Sie und ich schon oft gehört.  
  • Der Wettbewerbspianist
    Der erste Klavierwettbewerb war 1890 der „Anton Rubinstein“-Wettbewerb in St. Petersburg. Frauen waren nicht zugelassen. Das hat sich inzwischen geändert. Wettbewerbe haben mittlerweile das ganze Jahr Saison. Aber der Frühling kommt und Wettbewerbsduft liegt wieder in der Luft. Zeit für einige Überlegungen zum Thema Wettbewerbe.  
  • Fehlhaltungen
    Fehlhaltungen tauchen immer wieder auf. Im Entstehen sind sie schnell behoben. Schwierig wird es, wenn ein neuer Schüler zu Ihnen kommt, egal ob privat oder an Institutionen, der schon jahrelang Unterricht hatte, aber über diese Jahre Fehlhaltungen entwickelt hat.
  • Freundliche Übernahme
    Seit es Klavierlehrer gibt, scheiden sich hier die Geister: Soll man, kann man, darf man überhaupt zwischen den Händen „arrangieren“, es sich am Ende gar komfortabler machen?  
  • Jammern…
    Alle wissen es – keiner sagt es. Jedenfalls nicht so richtig. Die Kollegen könnten ja merken, dass es nicht so toll läuft, und das darf nicht sein. Dabei hat man immer artig geübt und ist an der Misere gar nicht schuld. Die Live-Szene ist krank. Die Klavierszene ist dadurch gefährdet. Das kriegt auch die Klavierindustrie gewaltig zu spüren. Da lediglich Jammern auf hohem Niveau ziemlich einfach ist, will ich hier eine Diskussion lostreten und mit Ihnen nach Lösungen suchen. Ich bitte also um Ihre E-Mails nach dem Lesen dieses Artikels.  
  • Klassische Stolpersteine
    Die Unsicherheit in der Wiedergabe klassischer Literatur ist groß. Oder ist es Leichtsinn? Ich sehe es bei Wettbewerben, erkenne es bei Studenten und höre es auf Aufnahmen. Nicht-Gebundenes wird wacker gebunden und Gebundenes wird lustig getrennt, abgesehen von weiteren reichhaltigen Spielarten der Willkür und falschem Metronomverständnis. Schade. Gäbe es Aufnahmen von den Klassikern, die sich nicht mehr wehren können, dann würden wir wahrscheinlich nicht so sorglos mit deren Material umgehen.  
  • Kreative Fenster
    Sie haben die Lösung eines Spielproblems klar in den Fingern, hören im inneren Ohr eine wundervolle Melodie oder haben das Cover Ihrer neuen CD vor Augen. In der nächsten Stunde ist alles weg – das Fenster ist zugeschlagen. Die Erinnerung ist fragmentarisch, man stochert am Klavier rum und fragt sich, wo die hübsche Melodie geblieben ist. Eine Wiederherstellung ist unbefriedigend, der konzeptionelle Versuch auf dem Papier landet im Müll. Idee futsch.  
  • Manchmal ist man Veranstalter
    Es gibt Gelegenheiten, bei denen man in die Rolle des Veranstalters schlüpfen muss. Sei es, weil im angestrebten Spielort kein passender Veranstalter zu finden ist, oder weil im eigenen Dorf wieder das Neujahreskonzert angesagt ist. Jedenfalls gibt es ein paar …  
  • Musikalische Temperatur
    „Musicalische Temperatur, Oder deutlicher und warer Mathematischer Unterricht“. So nannte 1691 Andreas Werckmeister seine Schrift und umreißt den Inhalt mit den Worten: „Wie man durch Anweisung des Monochordi ein Clavier sonderlich die Orgelwerke Positive, Regale, Spinetten und dergleichen wol temperirt …  
  • Seit 300 Jahren wird „gehämmert“
    Seit Cristofori benutzen wir den indirektesten Weg, um Saiten hübsche Klänge zu entlocken. Grund genug, um einen Blick auf die Entwicklung der Hammermechaniken zu werfen. Eigentlich mechanisierten die Hammermechaniken seit Cristofori das Prinzip des Hackbretts: Die Tastatur mit weißen und …  

 
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