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Zum Schutz der Saiten ist der Gussrahmen an den Stellen, wo die Saiten aufliegen, mit Filz garniert.
Um die optimale Auslastung des Rahmens und damit den optimalen Klang zu erreichen, ist die richtige Mensur von entscheidender Bedeutung, da die Saitenstärke sich ca. alle 4 bis 6 Chöre ändert. Die Mensur gibt exakt Auskunft über die Zug- und Druckkräfte jeder einzelnen Saite.
Die Saite verläuft vom Wirbel über den Steg zum Gussrahmen. Den Höhenunterschied, den die Saite zwischen Steg und Platte überwindet, bezeichnet man als Druck. Im Bass ist der Druck höher als im Diskant.
Die Enden der Saiten sind zu einer Öse geschlungen (Einzelaufhängung) oder die Saite umschlingt die jeweiligen Rahmenstifte und läuft zurück.
Die Stimmwirbel passen zur Größe des jeweiligen Stimmstocks. Es gibt blaue oder vernickelte Wirbel.
Die Qualität der Saiten und der Aufhängung ist ebenfalls sehr wichtig.
Die Ringe müssen gedichtet, die Saiten einzeln durchgedrückt und die Einzelaufhängung zusammen geschlagen sein, damit die Saiten sich später nicht nachziehen und die Stimmhaltung beeinträchtigen.
Sind die Saiten eines Instrumentes rostanfällig oder gar oxidiert, so ist zu einer neuen Besaitung zu raten.
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